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866 Millionen Euro. 7 Jahre Verzug. Was die Elbphilharmonie mit BI-Projekten zu tun hat.

866 Millionen Euro Mehrkosten, 7 Jahre Verzug: Was die Elbphilharmonie über gescheiterte BI-Ausschreibungen verrät – und wie es besser geht.

2007 begann Hamburg mit dem Bau der Elbphilharmonie, einem spektakulären Konzertsaal auf einem alten Hafenspeicher, entworfen von den Stararchitekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron. Die Erwartungen konnten höher nicht sein: 186 Millionen Euro Gesamtkosten, Fertigstellung in wenigen Jahren. Politik und Planer waren überzeugt, alles im Griff zu haben.
Doch aus dem Prestigeobjekt wurde eines der bekanntesten Bau-Dramen Deutschlands: Unklare Verträge, verschwommene Zuständigkeiten, die Kosten stiegen auf rund 866 Millionen Euro, der Bau dauerte am Ende 10 Jahre. Heute ist die Elbphilharmonie ein Wahrzeichen Hamburgs. Gleichzeitig bleibt sie ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie schnell Großprojekte aus dem Ruder laufen können, wenn klare Steuerung, unabhängige Kontrolle und saubere Projektstrukturen fehlen.

Mehr, als Sie vielleicht denken. Bei vielen Anfragen erleben wir als Beratung regelmäßig dasselbe Muster: Lastenhefte werden verschickt ohne Vorgespräch, ohne klares Zielbild, ohne Qualitätskriterien. Die genannten Ansprechpartner haben weder Projekt- noch Budgetverantwortung. Detaillierte Angebote werden eingeholt, bevor intern entschieden ist, ob das Projekt überhaupt zustande kommt.
Beratungen sollen dann auf 50 Seiten erklären, wie sie ein komplexes Datenprojekt aufziehen wollen – auf Basis von ein paar Stichworten vom Praktikanten. Kostenfrei, versteht sich. Und am Ende wartet ein Auswahlverfahren, das nur eine Kennzahl sauber vergleichen kann: den Preis. Dass die Angebote mangels klarer Anforderungen gar nicht vergleichbar sind – geschenkt.

ATVISIO ist offizieller Microsoft Partner – mit langjähriger Projekterfahrung in Power BI Implementierungen im Mittelstand.

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Vom Beitrag zum Beratungsfeld

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