Gefährliches Halbwissen lässt Business Intelligence scheitern

Dabei gibt es zuverlässigere Wege, Planung und Reporting zu verbessern

Was halten Sie von den gerade schwer angesagten True-Crime-Podcasts? Viele Menschen finden es spannend, cleveren Ermittlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu blicken – wie sie den Tatort systematisch nach Spuren abkämmen, im Labor nach DNA-Resten suchen und digitale Spuren im Netz verfolgen. Verbrecherjagd ist heute oft eine Mischung aus Hightech und Laborarbeit. Aber das war nicht immer so – und viele wissen nicht, dass der Grundstein der modernen Kriminalistik unter anderem von einer Frau gelegt wurde: Frances Glessner Lee gilt als die Mutter der sogenannten Forensik, der Verbrechensaufklärung mit wissenschaftlichen Methoden.

Frances Glessner Lee stammte aus einer wohlhabenden Industriellenfamilie, heiratete, bekam drei Kinder. Früh interessierte sie sich für Medizin, aber ein Studium an der renommierten Harvard Medical School war um die Wende zum 20. Jahrhundert für Frauen nicht vorgesehen. Erst nach ihrer Scheidung und dank eines stattlichen Erbes hatte sie die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Ambitionen zu entfalten. Zur Kriminalistik kam sie durch einen angehenden Rechtsmediziner aus ihrem Bekanntenkreis. „Viel zu oft hat der Polizist eine Ahnung und sucht – und findet – nur die Beweise, die (seine) Vermutung untermauern, ungeachtet aller anderen Beweise, die möglicherweise vorhanden sind“, sagte Frances Glessner Lee und war davon überzeugt, dass der Tatort immer den Schlüssel zur Aufklärung des Verbrechens enthielt. Man musste nur lernen, ihn systematisch und frei von Ahnungen und Vorurteilen zu lesen.

Frances Glessner Lee spendete der Harvard Medical School 250.000 Dollar und half bei der Gründung der ersten rechtsmedizinischen Fakultät der USA. Sie stattete die Hochschule mit Tausenden von Büchern aus und hielt selbst Seminare über Ermittlungen. Immer noch legendär sind ihre eigenhändig konstruierten Miniaturmodelle, mit denen sie echte Tatorte bis ins kleinste Detail nachstellte. Diese Puppenhäuser sind bis heute noch für die Ausbildung von Kriminalisten im Einsatz.

Unternehmen müssen ihre eigenen Kompetenzen realistisch einschätzen

Ich bin überzeugt, dass auch so manches Business Intelligence-Projekt erfolgreicher verlaufen würde, wenn sich Unternehmen wie moderne Forensiker an Fakten und erprobten Methoden halten würden. Stattdessen vertrauen sie immer noch zu oft ihrem Instinkt und lassen sich – mangels Erfahrung mit vergleichbaren Projekten – von Vermutungen und Vorannahmen leiten.

Erst kürzlich habe ich in einem Unternehmen beobachtet, wie das Controlling seine Reporting-, Planungs- und Forecast-Werkzeuge verbessern wollte. Gemeinsam mit der internen IT und einem externen Business Intelligence-Experten ging es in einen gemeinsamen Workshop. Es gelang sehr schnell, die fachlichen Anforderungen des Controllings, das Projektziel und den grundsätzlichen Projektablauf sauber herauszuarbeiten. Einer erfolgreichen Projektumsetzung stand also nichts mehr im Wege. Bis die IT den Workshop-Teilnehmern sehr selbstbewusst erläuterte, wie sie selbst die konkrete technische Umsetzung erledigen werde – aber aus ihrem einseitig technisch orientierten Blickwinkel die fachlichen Anforderungen des Controllings weitgehend unter den Tisch kehrte. Oder anders gesagt: Den „Tatort“ nur unvollständig analysierte.

Dem externen Berater wurde schnell klar: Mit dem angekündigten Vorgehen würden die besprochenen Projektziele definitiv nicht erreicht werden. Erst durch seinen erfahrenen Blick auf das Ganze gelang es schließlich, die entstandene Situation neu zu sortieren und das Projekt wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

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Externe Unterstützung erhöht die Projektsicherheit

Niemand verlangt, dass das Controlling oder die IT sich erst einmal wochenlang einarbeiten und genügend Erfahrungen sammeln, bevor Sie ein Business Intelligence-Projekt starten. Vielmehr kommt es darauf an zu erkennen, dass Sie sich nicht auf die eigene Intuition verlassen können, wenn Ihnen Wissen und Erfahrung fehlen. Intuition ist eine bewundernswerte Gabe, aber auch eine höchst unzuverlässige. Bei der Verbesserung Ihres Controllings ist sie deshalb fehl am Platz – schließlich geht es ja gerade darum, Risken und Unsicherheiten im Business zu verringern.

Am sichersten ist es, Sie holen sich externe Unterstützung mit ins Boot. Ein erfahrener Berater bringt das nötige Know-how mit und hat schon Dutzende oder sogar Hunderte von Projekten durchgeführt. Von unbelegten Glaubenssätzen lässt er sich nicht beirren. Wie ein guter Kriminalist analysiert er nüchtern die Fakten und führt Ihr Projekt mit Hilfe von Best Practice-Strategien und einem ausgearbeiteten Fahrplan zum Erfolg.

Frances Glessner Lee ging ihren beeindruckenden Weg von einer freiwilligen Polizeihelferin zum ersten weiblichen Polizeihauptmann der USA. Sie setzte ihr Vermögen, ihren analytischen Sinn und ihre Lebenszeit dafür ein, um der Entwicklung von wissenschaftlichen, faktenbasierten Methoden in der Verbrechensbekämpfung zum Durchbruch zu verhelfen. Und vielleicht hat sie nun auch Sie inspiriert, einen vermeidbaren Fehlstart bei Ihrem nächsten Controlling-Projekt durch kritisches Hinterfragen von voreiligen Schlussfolgerungen zu verhindern.

Exzellente Performance wünscht Ihnen 

Ihr 

Peter Bluhm

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    Peter Bluhm ist Experte für Controlling & Business Intelligence sowie Initiator und Macher des Performance Manager Podcast. 2004 gründete er die ATVISIO Consult, ein Beratungsunternehmen für Business Intelligence, das mehrfach zum „Top Consultant – Die besten Berater des deutschen Mittelstandes“ ausgezeichnet wurde.

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                                  Andrea Kauler