Schluss mit dem Datenchaos. Her mit echter Datenstrategie.

Lange Zeit verkauften Möbelhäuser Schränke, Sofas und Betten als schwere, teure Einzelstücke. Meist individuell angefertigt, kaum standardisiert. Wartezeit: mehrere Monate. Der Transport: Aufwändig und nur mit Spedition. Und die Montage überließen Sie am besten einem Handwerker.
Bis IKEA bewies, dass es auch völlig anders geht: Möbel, die nicht einzeln funktionieren, sondern als System. Gleiches Maß, gleiche Bauteile, gleiche Bohrungen, gleiches Konzept. Jedes Stück ein Baustein – einfach zu montieren, kombinierbar, erweiterbar. Von Anfang an so durchdacht, dass die Serie weiterentwickelt werden kann, im Kern aber gleichbleibt.
Das Regal BILLY zum Beispiel hat sich seit Jahrzehnten kaum verändert: Ein paar Bretter, ein paar Stifte, unendliche Möglichkeiten. Ein Produkt in Standardmaßen, das Millionen Mal weltweit funktioniert. Und genau dieses Prinzip machte IKEA zum größten Möbelhersteller der Welt mit einem Umsatz von über 40 Milliarden Euro und Filialen in über 50 Ländern.
Business Intelligence: Erst das System, dann der Report
Was IKEA im Möbelmarkt an die Spitze gebracht hat, brauchen erfolgreiche Unternehmen für ihre Datenprojekte: Das Denken in Systemen. Wer heute ein neues BI-Tool einführt, steht oft dort, wo die Möbelbranche vor IKEA stand: Jeder im Unternehmen schraubt an seinem eigenen Regal. Das Controlling hat ein Reporting gebastelt, das nur Insider verstehen. Der Vertrieb betreibt ein eigenes CRM-Dashboard, das Kennzahlen nach undurchschaubaren Kriterien definiert. Und die IT verwaltet Server, Schnittstellen und Zugriffe – aber oft ohne tieferes Verständnis für die Unternehmensziele. Unterschiedliche Strukturen, Formate, Tools. Jede Einzellösung vielleicht solide und zuverlässig, aber kaum etwas passt zueinander, nichts lässt sich erweitern. Jeder neue Bericht fühlt sich an wie eine Maßanfertigung.
Business Intelligence verbessert sich erst, wenn Unternehmen in Systemen denken: mit standardisieren Datenmodellen, wiederverwendbaren Dashboards – und einer Architektur, die sich skalieren lässt, statt ständig neu erfunden zu werden.
Eine erfahrene BI-Beratung wie ATVISIO unterstützt Sie dabei, ein solches System unternehmensweit einzuführen. Sie beginnt nicht mit dem Werkzeug, sondern mit dem Konzept: Welche Bausteine werden überall gebraucht? Welche Standards gelten für Daten, Definitionen, Berichte? Dann schafft sie verbindliche Strukturen – einheitliche Modelle, wiederverwendbare Templates, klare Schnittstellen. So entsteht eine Basis, die jede Abteilung adaptieren kann, ohne neu anzufangen. Genau wie bei IKEA: Einmal durchdacht, beliebig ausbaubar – aber immer kompatibel.
Praxisbeispiel: Ein Systemzoo bekommt Struktur
Bevor uns ein Verpackungshersteller aus Süddeutschland mit ins Boot holte, sah es bei ihm aus wie in vielen Unternehmen: Jede Abteilung hatte sich über die Jahre die eigene BI-Welt eingerichtet. Das Controlling hatte sich ein Reportingtool mit Excel gebaut. Der Vertrieb hatte einen externen Dienstleister beauftragt, ein CRM-Dashboard aufzusetzen. Die Produktion hatte sich in Eigenregie eine Power BI-Lösung zusammengefrickelt, weil es schnell gehen musste. Jeder hatte „sein“ System und jedes funktionierte für sich scheinbar ganz ordentlich – nur miteinander eben nicht.
Der Wildwuchs fiel auf, als die Geschäftsführung für eine strategische Neuausrichtung einheitliche Kennzahlen forderte: Drei Umsatzwerte, vier Datenquellen, fünf Definitionen von „Kunde“ – in dieser Situation entschied sich das Management, uns als Beratung hinzuzuziehen.
Wir schufen eine gemeinsame Architektur, definierten Standards für Kennzahlen und Datenquellen und sorgten dafür, dass jedes neue Dashboard auf denselben Bausteinen aufsetzt. Jede Abteilung kann nun ihre eigene Sicht darstellen, aber alles bleibt kompatibel. Die Geschäftsführung erhält verlässliche Zahlen in Stunden statt Wochen. Nach dem erfolgreichen Strategiewechsel können weitere Geschäftsfelder mit überschaubarem Aufwand in die BI-Welt eingebunden werden, Das System wächst mit, ohne dass etwas neu erfunden werden muss.
Ein Unternehmen kann nur dann sinnvolle strategische Entscheidungen treffen, wenn nicht jede Abteilung ihr eigenes „Regal“ baut. Wer wie IKEA von Anfang an auf ein System setzt, schafft eine stabile Basis für Analysen, Erweiterungen und neue Geschäftsmodelle. Das Ergebnis: Weniger Reibungsverluste, weniger Diskussionen über Zahlen und Standards – dafür bessere Entscheidungen. Business Intelligence ist dann kein Sammelsurium von Einzellösungen mehr, sondern eine Infrastruktur für Wachstum, Effizienz und Transparenz.
Wünschen Sie sich mehr System für Ihre Business Intelligence? Dann lassen Sie uns reden. In 30 Minuten sehen wir die Situation in Ihrem Unternehmen an und entwickeln erste Schritte für Ihre Datenstrategie. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir direkt zurück.
Exzellente Performance wünscht Ihnen
Ihr
Peter Bluhm













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