Einen Klopp müsste man haben.

Was Unternehmen vom Fußball lernen können.

Dass mein neunjähriger Sohn ein leidenschaftlicher Fußballfan ist, hatte ich Ihnen schon einmal erzählt. So kurz vor der EM ist sein Ballfieber natürlich steil angestiegen – immer häufiger zieht es ihn auf den Fußballplatz. Und während die Jugend kickt, fachsimpeln die Eltern am Spielfeldrand. Dabei ist kürzlich das Schlagwort „Spielertrainer“ gefallen. Kennen Sie vielleicht: Ein Spielertrainer trainiert die Mannschaft, spielt aber auch selbst mit. Erfahrene Fußballer nutzen dies gelegentlich als Möglichkeit, quasi nahtlos von der Spielerbank auf die Trainerseite zu wechseln.

Dieses Modell gibt es allerdings nur in den unteren Ligen. Warum eigentlich?

So ein Spielertrainer ist doch viel näher an der Mannschaft, kann sich intensiv einbringen, versteht die Gruppendynamik besser und kann das Spiel aktiv mitgestalten. Klingt eigentlich gut, oder? Naja, wir werden sehen.

Eines vorweg: Hellhörig bin ich bei dem Begriff geworden, weil ich in meiner Beratungspraxis immer wieder auf solche Spielertrainer stoße. Anders als im Fußball werden sie von manchen Entscheidern im Unternehmen immer noch als Erfolgsmodell gesehen.

Was können Sie vom Fußball für Ihr Business Intelligence-Projekt lernen, werden Sie jetzt vielleicht fragen. Ich möchte es Ihnen so erklären: Ein Unternehmen will bei Planung und Reporting in eine höhere Liga aufsteigen. Ziele werden festgelegt, Strategien entwickelt und Werkzeuge angeschafft. Alles in Eigenregie. Die Leitung des Projektes wird einer Führungskraft übertragen. Diese übernimmt das Coaching der Kollegen, während sie gleichzeitig operativ am Projekt mitarbeitet. Ein Spielertrainer wie aus dem Lehrbuch.

Mal ehrlich: Für die Kreisklasse reicht das. Aber wollten Sie nicht in die Champions League?

Wirklich ambitionierte Mannschaften holen sich einen Klopp oder Guardiola, um Spieler auszuwählen, Positionen zu besetzen und Spielzüge zu entwickeln. Spitzentrainer dieses Kalibers halten bewusst Distanz, um Team und Taktik ständig hinterfragen zu können. Auf Kumpelei mit den Spielern sind sie nicht angewiesen. Ein echter Trainer wird wegen seiner Leistung und Führungsstärke respektiert.

In Unternehmen erlebe ich oft das Gegenteil: Ein Kunde plant den Klassenaufstieg zunächst mit höchstem Engagement – und will ihn dann mit Methoden aus der Kreisliga erreichen. „Wir machen das in-house. Mitarbeiter A hat sich auch schon fit gemacht. Wenn wir eine Frage haben, rufen wir an.“ Schon jetzt weiß ich: Wenn ich mir das Projekt in wenigen Monaten wieder anschaue, ist davon oftmals nicht mehr viel übrig.

Was also sollen Unternehmen tun, die in Sachen Business Intelligence in der Champions League spielen wollen?

Das Gleiche wie ein erfolgreicher Fußballclub: sich einen Trainer von außen holen.

Welcher der Richtige ist? Im Fußball erkennt man ihn an gewonnenen Pokalen. Um dagegen die Güte eines Beraters zu messen, gibt es beispielsweise das unabhängige Qualitätssiegel „Top Consultant“. Wir bei ATVISIO haben uns schon vor einigen Jahren dieser strengen Benchmarking-Studie gestellt und wurden als erstes Beratungsunternehmen auf dem Gebiet der Business Intelligence mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet.

ATVISIO – Performance braucht Performer – Der Film

Warum sich Kunden für ATVISIO entscheiden, aus welchen Branchen sie kommen und was sie an der Zusammenarbeit mit ATVISIO begeistert, erleben Sie im Video.

Und wenn Sie anschließend der Meinung sind, dass auch Sie lieber Champions League statt Kreisliga spielen wollen und dass die besten Berater der BI-Branche für Sie arbeiten sollten, dann kontaktieren Sie mich.

Exzellente Performance wünscht

Peter Bluhm




Autor:
Peter Bluhm
Geschäftsführer ATVISIO
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