Der Olympiasieger, der seine Goldmedaille verschenkte

Wie die Softwareauswahl zur Kosten- und Zeitfalle wird

„Das ist doch bestimmt sehr aufwändig“ höre ich von Kunden immer wieder, wenn wir über den Auswahlprozess für ihre zukünftige Business Intelligence-Software sprechen. „Können wir uns das neben dem Tagesgeschäft zeitlich überhaupt leisten? Müssen da nicht gleich mehrere Fachabteilungen mit einbezogen werden, wenn nicht sogar das ganze Unternehmen?“ Viele haben gehört, dass sich die Auswahl über Monate hinziehen kann.

Immer wieder erzählen mir Kunden, dass sie Unternehmen kennen, bei denen es exakt so gelaufen ist. Besonders, wenn mit einem externen Partner zusammengearbeitet wurde, der ausschließlich auf die Softwareauswahl spezialisiert ist. Dessen Auftrag also spätestens dann endet, wenn im Unternehmen eine Entscheidung getroffen wurde. Wen wundert es, dass Auswahlprozesse gerade in solchen Fällen unnötig aufgeblasen werden – das gehört schließlich zum Geschäftsmodell des Anbieters. Meist kommt es dann, wie es kommen muss: Das Ganze endet nach Wochen in einer wahren Papierflut. Für die meisten Kunden ist vieles danach noch unklarer als vorher.

Natürlich macht es bei einem sehr großen, konzernweiten Business Intelligence-Projekt schon Sinn, sämtliche Aspekte des Vorhabens haarklein unter die Lupe zu nehmen – Anbieter für Anbieter, Anforderung für Anforderung, ganz nüchtern ohne vorschnell bestimmte Prioritäten zu setzen.

Softwareauswahl sollte Sprint sein, nicht Langstrecke

Doch wie ist es, wenn Sie eine Lösung für Ihr mittelständisches Unternehmen oder im Wesentlichen nur für eine einzelne Abteilung suchen? Wenn das Management mit Informationen versorgt werden soll und die spätere Anwendergruppe überschaubar bleibt? Unter diesen Voraussetzungen ist ein ressourcenfressender Auswahlmarathon auf jeden Fall völlig unangebracht. Denn hier gibt es eine viel schlankere, effizientere Methode, um zu einer sicheren Auswahlentscheidung zu gelangen.

Auf was es ankommt, zeigt eine Anekdote aus der Biografie des weltberühmten Sportmediziners Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der viele Jahre die Spieler des FC Bayern München und die Deutsche Nationalmannschaft, aber auch Spitzensportler wie die Tennislegende Boris Becker und den Weltrekordsprinter Usain Bolt betreut hat.

Bolt war 2016 bei der Olympiade in Brasilien als Favorit angetreten, seine dritte Goldmedaille schon zum Greifen nah. Doch dann ging eine SMS an seinen langjährigen Sportarzt Müller-Wohlfahrt, der sich gerade im Urlaub in Südfrankreich befand: Muskelschmerzen im Oberschenkel, Training unmöglich, Olympiateilnahme auf der Kippe. Was jetzt?

Für Müller-Wohlfahrt keine Frage: „Ich muss hin“. Nach einem überstürzten Flug nach Rio steht er vor dem angeschlagenen Oberschenkel des Sprinters. Und findet nichts. Kein Faserriss, keine Blutung. Was hätte die Schulmedizin in so einem Fall getan? Wahrscheinlich wochenlange Krankengymnastik verordnet. An eine Olympiateilnahme wäre nicht mehr zu denken gewesen, und das auf Grundlage einer unsauberen Diagnose.

Müller-Wohlfahrt wäre nicht Müller-Wohlfahrt, wenn er seinen Patienten derart im Stich gelassen hätte. Sein Spürsinn und seine Erfahrung führen ihn auf eine ganz andere Fährte: Wenn das Problem nicht im Oberschenkel selbst liegt, kann es vielleicht die Wirbelsäule sein?

Mit seinen berühmten „sehenden Händen“ tastet der Ausnahmearzt den Rücken seines Patienten ab, und findet schließlich exakt den neuralgischen Punkt, der für die Schmerzen verantwortlich ist – und das wohlgemerkt ohne Röntgen und MRT.

Müller-Wohlfahrt setzt gezielt wenige Spitzen an dieser entscheidenden Stelle und merkt sofort, er hat’s genau getroffen. Wenige Stunden später sind die Schmerzen weg, der Jahrhundertsportler kann weitertrainieren und gewinnt im Rennen seine dritte Goldmedaille, die er anschließend Müller-Wohlfahrt sogar schenken will. Von seinem medizinischen Betreuer, der natürlich ablehnt, sagt Bolt später begeistert: „Er gibt keine Ruhe, bis du geheilt bist.“

Auf die richtigen Fragen kommt es an

Wie Usain Bolt keine Zeit für Krankengymnastik hatte, haben auch Sie keine Zeit für langwierige und umständliche Auswahlprozesse. Warum also nicht einen Spezialisten vom Kaliber Müller-Wohlfahrts einbeziehen, der mit seiner Erfahrung punktgenau die richtigen Themen ins Spiel bringt und so in kürzester Zeit zu einer Lösung kommt? Ihnen eine Durchschnittsbehandlung erspart. Und manchmal auch unerwartete Wege geht.

Ein sehr guter Berater kann Sie im Auswahlprozess äußerst wirkungsvoll unterstützen. Er kennt alle Produkte und weiß, was sie leisten – benennt transparent die Stärken, aber auch Schwächen. Er legt ihnen keinen endlosen Fragenkatalog vor, der nur Verwirrung stiftet. Vielmehr stellt er gezielt die richtigen Fragen, um aus Ihren Anforderungen sehr zügig die wesentlichen Kriterien herauszufiltern. Am Ende ist dann für Sie glasklar, mit welchen Softwareprodukten Sie Ihre Projektziele sicher erreichen werden – und welche dafür eben nicht in Frage kommen.

Jetzt möchten Sie wissen, wie lange das dauert und was es kostet? Ich verspreche Ihnen: Viel weniger, als Sie vielleicht vermuten.

Bei ATVISIO ist es unsere Philosophie, den Auswahlprozess so schlank wie möglich zu gestalten. In den meisten Fällen sind ein bis zwei Tage vollkommen ausreichend.

Nur wenn es nötig ist, werden wir den einen oder anderen Punkt gezielt vertiefen. Aber selbst dann liegt nach einem überschaubaren Zeitraum das Ergebnis auf dem Tisch und kann anschließend schon in einem gezielten Prototyping verifiziert werden. Auch in dieser Phase übernehmen wir natürlich unsere Verantwortung und unterstützen sie weiterhin tatkräftig.

Immer wieder sagen mir Kunden: „Zum Glück habe wir diesen einen Tag investiert. Dadurch haben wir nicht nur viel Zeit und Geld gespart, sondern zudem jederzeit die Sicherheit gehabt, das Richtige zu tun.“ Sofern dieses Vorgehen auch für Sie interessant ist oder Sie mit einem unserer Kunden sprechen möchten, dann melden Sie sich gerne bei mir.

Exzellente Performance wünscht

Peter Bluhm






Autor:
Peter Bluhm
Geschäftsführer ATVISIO
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