Die Kirschen auf dem Kuchen.

Und was ich Ihnen für die Urlaubszeit wünsche.

Kennen Sie die Initiative „Wünsch dir was“?

Mir selbst war sie kein Begriff – bis ich kürzlich über ATVISIO zu einem Firmengolfturnier eingeladen wurde, dessen Erlös dieser Aktion zu Gute kam. Also habe ich mich erst einmal schlau gemacht. Und am Ende war ich um mehr als eine Erkenntnis reicher.

Aber der Reihe nach: Kurz gesagt, erfüllt „Wünsch dir was“ Herzenswünsche von Kindern, die gerade krank sind oder sogar einen Klinikaufenthalt durchmachen. Manches Kind will einfach mal sein Idol treffen, in einem Flugsimulator um die Welt fliegen oder einmal Polizist sein. „Wünsch dir was“ macht es möglich und lässt dadurch so manches Ungemach in den Hintergrund treten.

Jetzt könnte man ganz naiv fragen: Warum das Ganze?

Objektiv gesehen wird doch alles für die kleinen Patienten getan. Unsere Ärzte und unsere medizinische Versorgung gehören zu den besten der Welt. Doch sagen Sie das mal einem Kind, dem es nicht gut geht und das womöglich seit Wochen aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen ist. Hier springt „Wünsch dir was“ mit kleinen Aktionen ein, um diese schwierige Phase zu überbrücken. Eine tolle Sache, für die ich nur zu gerne ein paar Stunden investiert habe. Nicht zuletzt wegen der Erkenntnis, dass Freude, ja sogar Begeisterung das Wertvollste ist, was wir weitergeben können.

Szenenwechsel: „Das finde ich so nett, dass Sie noch mal nachfragen. Danke, läuft alles bestens.“ Es war nur ein kleiner Anruf bei einem guten Kunden.

Eigentlich war das Projekt schon unter Dach und Fach: Wir hatten in den vergangenen Wochen seinen Bedarf besprochen, ein Anforderungsprofil erstellt, Vorschläge gemacht und Maßnahmen implementiert. Nach einigen Testläufen konnten wir uns guten Gewissens verabschieden. Der Kunde konnte mit seinen neuen BI-Instrumenten nun selbstständig arbeiten. Also Haken dran, nächste Baustelle.

Doch irgendetwas kribbelte da noch in meinem Hinterkopf. Wie wenn man in den Urlaub fährt und dann noch mal umdreht, um sich zu vergewissern, ob tatsächlich abgeschlossen und der Wasserhahn zugedreht ist.

In diesem Fall war ich mir sicher: Es war nichts Substanzielles, das wir vergessen hatten. Das Projekt war wasserdicht. Nach den unzähligen Checklisten, systematischen Abwägungen und rationalen Entscheidungen, die wir zusammen durchgearbeitet hatten, war der Kunde sicherlich einhundertprozentig zufrieden. Aber war er nur zufrieden oder vielleicht noch etwas mehr? Diese Frage ließ mich zum Hörer greifen und nach unserem kurzen Gespräch war mir klar: Selbst wenn er bisher nur absolut zufrieden war – jetzt war er von der ganzen Zusammenarbeit ganz gewiss begeistert.

Worauf ich hinaus will? Es sind nicht immer die großen Dinge, die für Begeisterung sorgen. Als Dienstleister versuchen wir natürlich in erster Linie mit harten Fakten zu punkten: dem besten Portfolio, den professionellsten Beratern, den nachweisbar effizientesten Methoden und Werkzeugen. Schließlich geht es ums Business.

Doch am Ende sind es die kleinen, charmanten Dinge, die Kirschen auf dem Kuchen, die ein Lächeln hervorzaubern: Partnerschaftliches Miteinander, aufeinander eingehen, die Wünsche und Bedürfnisse des anderen erspüren, Freude schenken statt nur To-Do-Listen abhaken.

Und mit dem Thema Freude wären wir auch schon bei der Ferienzeit, die für manche schon begonnen hat, für andere bald beginnen wird. Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub. Kommen Sie wohlbehalten wieder. Ich persönlich freue mich nämlich schon darauf, mit Ihnen gemeinsam und frisch erholt ins zweite Halbjahr zu starten.

Exzellente Performance wünscht

Peter Bluhm




Autor:
Peter Bluhm
Geschäftsführer ATVISIO
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